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Nikki Ewart
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Мюллер. Пять немецких детективов для начального чтения Oh, Maria …

Oh, Maria …



1

„Mein Gott (Бог ты мой), ist das heiЯ (ну и жарко же)" - denkt (думает) Helmut Mьller. August ist der Monat (месяц) mit den hцchsten (с самыми высокими) Temperaturen in Berlin. Mьller steht (стоит) auf der Wilmersdorfer StraЯe und wartet auf ein Taxi (ждет). Er hat einen kleinen Koffer (чемодан) in der Hand. Er muss zum Flughafen (ему нужно в аэропорт, m). Es ist Samstagmittag (суббота, полдень), und es fahren kaum Autos (практически, почти совсем нет машин) auf den StraЯen Viele Berliner sind im Urlaub (в отпуске, m). Wer nicht verreist ist (уехал), ist am Wannsee beim Baden (купается: „при купании").
Endlich (наконец) kommt ein Taxi. Mьller steigt ein (садится).
„Zum Flughafen Tegel, bitte, Pan Am nach Mьnchen."
Der Fahrer ist ein alter Berliner Taxifahrer. Er hat Lust (имеет желание, f), sich zu unterhalten (беседовать). Mьller spricht eigentlich (собственно /говоря/) gerne mit Taxifahrern, aber heute nicht. Er denkt an den Flug (о полете). Mьller hasst Flugzeuge (ненавидит самолеты, n). Er hat Angst vorm Fliegen («имеет страх перед летанием»). Er muss nach Mьnchen, weil er einen guten Auftrag bekommen hat (потому что получил хороший заказ). Ein Textilfabrikant hat gestern angerufen (позвонил вчера). Ein Routinefall (рутинный случай, m). Und er arbeitet gerne in Mьnchen. Er hat dort studiert, an der Ludwig-Maximilians-Universitдt. Es war eine lustige Zeit (веселое время) damals (тогда). Mьller ist heute 42 Jahre alt. Damals war er 20. Danach (затем), Ende (конец, n) der 60er, Anfang (начало, m) der 70er Jahre, hatte er seine politische Phase. Die Studenten haben oft gestreikt (часто бастовали), er auch. Er war mit Maria zusammen (вместе). Maria …
„25 Mark, mein Herr."
„Wie bitte? (Как? Повторите, пожалуйста.)" Mьller trдumt (мечтает, видит сны) von Mьnchen und von Maria.
„25 Mark, sach ick! Is wat? (= sag ich! Ist was? - берлинский диалект)."
„Nein, nein, schon gut (уж ладно = все хорошо, в порядке), hier bitte."

1

„Mein Gott, ist das heiЯ" - denkt Helmut Mьller. August ist der Monat mit den hцchsten Temperaturen in Berlin. Mьller steht auf der Wilmersdorfer StraЯe und wartet auf ein Taxi. Er hat einen kleinen Koffer in der Hand. Er muss zum Flughafen. Es ist Samstagmittag, und es fahren kaum Autos auf den StraЯen. Viele Berliner sind im Urlaub. Wer nicht verreist ist, ist am Wannsee beim Baden.
Endlich kommt ein Taxi. Mьller steigt ein.
„Zum Flughafen Tegel, bitte, Pan Am nach Mьnchen."
Der Fahrer ist ein alter Berliner Taxifahrer. Er hat Lust, sich zu unterhalten. Mьller spricht eigentlich gerne mit Taxifahrern, aber heute nicht. Er denkt an den Flug. Mьller hasst Flugzeuge. Er hat Angst vorm Fliegen. Er muss nach Mьnchen, weil er einen guten Auftrag bekommen hat. Ein Textilfabrikant hat gestern angerufen. Ein Routinefall. Und er arbeitet gerne in Mьnchen. Er hat dort studiert, an der Ludwig-Maximilians-Universitдt. Es war eine lustige Zeit damals. Mьller ist heute 42 Jahre alt. Damals war er 20. Danach, Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre, hatte er seine politische Phase. Die Studenten haben oft gestreikt, er auch. Er war mit Maria zusammen. Maria …
„25 Mark, mein Herr."
„Wie bitte?" Mьller trдumt von Mьnchen und von Maria.
„25 Mark, sach ick! Is wat?"
„Nein, nein, schon gut, hier bitte."



Mein Gott, ist das heiЯ!
Ich muss zum Flughafen.
Ich hasse Flugzeuge.
Ich habe Angst vorm Fliegen.
Es war eine lustige Zeit damals!
Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre.
Wie bitte?
Schon gut!



2

Mьller steigt aus (выходит) und geht zum Pan Am-Schalter (к окошку, m американской авиакампании Pan American World Airways). Seine Sekretдrin, Bea Braun, hat gestern Abend noch den Flugschein (билет на самолет) im Reisebьro (турбюро, n) neben (возле) seinem Bьro besorgt (приобрела для него, обеспечила ему). Bea Braun ist die einzige Mitarbeiterin (единственная сотрудница) in Mьllers Bьro. Ein Privatdetektiv braucht (нуждается) nicht viel. Ein kleines Bьro, ein Telefon, eine Sekretдrin. Man verdient (/некто/ зарабатывает, здесь: зарабатываешь) nicht viel, aber man braucht auch nicht viel.
Mьller gibt seinen Flugschein einer jungen Frau am Schalter.
„Raucher (курящий = салон для курящих) oder Nichtraucher?"
„Egal (все равно), ich mцchte einen Platz (хотел бы место) ganz vorne (совсем впереди), bitte."
„Fenster (окно, ср) oder Gang (проход, m)?"
„Gang bitte."
Am Fenster hat Mьller noch mehr (еще больше) Angst vorm Fliegen. Wenn (если, когда) man aus dem Fenster schaut (смотрит, здесь: смотришь), ist alles so schrecklich (все так жутко) tief unten (глубоко внизу). Furchtbar (ужасно)!
„Geben Sie Gepдck auf (сдаете багаж, n)?"
„Nein."
„Bitte gehen Sie gleich (сразу) zur Passkontrolle! Der Flug ist schon aufgerufen (уже объявлен, aufrufen)."
Die junge Frau gibt ihm die Bordkarte und den Flugschein. Der Beamte (служащий) an der Passkontrolle sieht nur kurz (только кратко = мельком) in den Ausweis (удостоверение). Dann die Sicherheitskontrolle (контроль безопасности). Kein Problem.
In der Wartehalle (в зале ожидания) sitzen schon viele Leute.
„Ob die auch alle Angst haben (боятся ли они все тоже)?" denkt Mьller. Er sucht sich (выискивает себе) einen Platz und zieht seine Jacke aus (снимает куртку).
Er setzt sich und betrachtet (рассматривает) die Leute.
„Aber, … das ist doch … (но, … это же … = ну и дела!), Mensch (человек = ну и ну, послушай, что ж такое), na sowas (ну такое вот = ну и дела)! Maria!"
„Helmut! Das gibt's doch gar nicht (этого же не бывает = ну и дела), Mensch Helmut!"
„Maria! Ich werd verrьckt (я с ума сойду). Mensch, siehst du gut aus (как же ты хорошо выглядишь)! Wie geht's dir (как поживаешь)? Was machst du hier? Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen (вечность не виделись)!"
„Na und du (ну а ты)! Ein bisschen дlter (немножко старше), ein bisschen runder (круглее = полнее), aber charmant (обаятелен) wie immer (как всегда)! Warum fliegst du nach Mьnchen?"
„Ich muss einen Kunden besuchen (посетить клиента)."
„Was tust du denn so (что поделываешь)?"
„Du wirst es nicht glauben (не поверишь), ich bin Privatdetektiv."
„Was, so wie im Krimi (в детективе, m)?"
„Nein, nein, im Krimi trinken Privatdetektive Whisky und lieben schцne Frauen (любят прекрасных женщин). Ich trinke Bier und liebe niemand (никого)."
„Na komm (да уж ладно тебе), aber ernsthaft (серьезно), wie geht's dir?"
„Ich, ach …" Maria zцgert einen Moment (медлит, мнется). „Ich, ich habe eine Boutique."
Jetzt sieht Mьller auch, dass Maria sehr gut gekleidet ist (одета).
Elegante Bluse, enger schwarzer Rock (юбка) aus gutem Stoff (из хорошего материала, m), feine Lederschuhe (изящные кожаные туфли, der Schuh). Frьher (раньше) hatte Maria immer Jeans und Pulli (свитер, m) an (имела надетыми, anhaben), und Turnschuhe (спортивные ботинки).

2

Mьller steigt aus und geht zum Pan Am-Schalter. Seine Sekretдrin, Bea Braun, hat gestern abend noch den Flugschein im Reisebьro neben seinem Bьro besorgt. Bea Braun ist die einzige Mitarbeiterin in Mьllers Bьro. Ein Privatdetektiv braucht nicht viel. Ein kleines Bьro, ein Telefon, eine Sekretдrin. Man verdient nicht viel, aber man braucht auch nicht viel.
Mьller gibt seinen Flugschein einer jungen Frau am Schalter.
„Raucher oder Nichtraucher?"
„Egal, ich mцchte einen Platz ganz vorne, bitte."
„Fenster oder Gang?"
„Gang bitte."
Am Fenster hat Mьller noch mehr Angst vorm Fliegen. Wenn man aus dem Fenster schaut, ist alles so schrecklich tief unten. Furchtbar!
„Geben Sie Gepдck auf?"
„Nein."
„Bitte gehen Sie gleich zur Passkontrolle! Der Flug ist schon aufgerufen."
Die junge Frau gibt ihm die Bordkarte und den Flugschein. Der Beamte an der Passkontrolle sieht nur kurz in den Ausweis. Dann die Sicherheitskontrolle. Kein Problem.
In der Wartehalle sitzen schon viele Leute.
„Ob die auch alle Angst haben?" denkt Mьller. Er sucht sich einen Platz und zieht seine Jacke aus.
Er setzt sich und betrachtet die Leute.
„Aber, … das ist doch …, Mensch, na sowas! Maria!"
„Helmut! Das gibt's doch gar nicht, Mensch Helmut!"
„Maria! Ich werd verrьckt. Mensch, siehst du gut aus! Wie geht's dir? Was machst du hier? Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen!"
„Na und du! Ein bisschen дlter, ein bisschen runder, aber charmant wie immer! Warum fliegst du nach Mьnchen?"
„Ich muss einen Kunden besuchen."
„Was tust du denn so?"
„Du wirst es nicht glauben, ich bin Privatdetektiv."
„Was, so wie im Krimi?"
„Nein, nein, im Krimi trinken Privatdetektive Whisky und lieben schцne Frauen. Ich trinke Bier und liebe niemand."
„Na komm, aber ernsthaft, wie geht's dir?"
„Ich, ach …" Maria zцgert einen Moment. „Ich, ich habe eine Boutique."
Jetzt sieht Mьller auch, dass Maria sehr gut gekleidet ist.
Elegante Bluse, enger schwarzer Rock aus gutem Stoff, feine Lederschuhe. Frьher hatte Maria immer Jeans und Pulli an, und Turnschuhe.



Egal.
Furchtbar!
Geben Sie Gepдck auf?
Der Flug ist schon aufgerufen.
Kein Problem.
Aber, … das ist doch …, Mensch, na sowas!
Das gibt's doch gar nicht!
Ich werd verrьckt.
Mensch, siehst du gut aus!
Wie geht's dir?
Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen!
Was tust du denn so?
Du wirst es nicht glauben.
Na komm, aber ernsthaft …



3

Im Flugzeug fragt (спрашивает) Mьller seinen Nachbarn (соседа, der Nachbar), einen jungen Amerikaner, ob er mit Maria Platz tauscht (не поменяется ли). Er ist einverstanden (согласен). Jetzt sitzt Maria neben ihm, und Mьller hat weniger Angst (меньше боится). Er bestellt ein Bier (заказывает), zahlt der Stewardess drei Mark (платит).
„Wo wohnst du in Mьnchen (живешь)?" fragt Maria.
„Im Penta-Hotel. Das ist beim Deutschen Museum (возле). Ich gehe immer dorthin (туда). Ich habe doch damals in Haidhausen gewohnt, weiЯt du noch (знаешь еще = помнишь)? Ich mag die Kneipen dort (мне нравятся пивные, f там = те пивные). Immer, wenn (всегда, когда) ich dort bin, denke ich an dich!"
„Ach, du alter Charmeur (любезник). Und wie lange bleibst du (как долго ты останешься = здесь пробудешь)?"
„Wahrscheinlich zwei Tage (вероятно). Das kommt darauf an (это зависит: „это приходит на то"). Und du?"
„Ich weiЯ nicht genau (точно не знаю), einige Tage (несколько дней)."

3

Im Flugzeug fragt Mьller seinen Nachbarn, einen jungen Amerikaner, ob er mit Maria Platz tauscht. Er ist einverstanden. Jetzt sitzt Maria neben ihm, und Mьller hat weniger Angst. Er bestellt ein Bier, zahlt der Stewardess drei Mark.
„Wo wohnst du in Mьnchen?" fragt Maria.
„Im Penta-Hotel. Das ist beim Deutschen Museum. Ich gehe immer dorthin. Ich habe doch damals in Haidhausen gewohnt, weiЯt du noch? Ich mag die Kneipen dort. Immer, wenn ich dort bin, denke ich an dich!"
„Ach, du alter Charmeur. Und wie lange bleibst du?"
„Wahrscheinlich zwei Tage. Das kommt darauf an. Und du?"
„Ich weiЯ nicht genau, einige Tage."



Er ist einverstanden.
Ich gehe immer dorthin.
WeiЯt du noch?
Ich mag die Kneipen dort.
Und wie lange bleibst du?
Das kommt darauf an.
Ich weiЯ nicht genau.



4

Wдhrend des Fluges (во время полета, m) wird Maria immer ernster (становится все серьезней) und nervцser. Jedenfalls (во всяком случае) glaubt  Mьller das (верит = ему так кажется). „Aber vielleicht (возможно) ist es auch nur eine Berufskrankheit (профессиональная болезнь), ich sehe immer irgend etwas (нечто) Merkwьrdiges (примечательное, необычное, странное)", denkt er.
„Maria, wollen wir (давай) zusammen essen gehen (сходим вместе поесть = в ресторан), heute Abend (сегодня вечером) oder morgen (завтра)?"
„Ich mцchte gerne (я хотела бы охотно), aber …"
„Ach komm (да ладно тебе), wir haben uns so lange nicht gesehen …"
„Ja, ich mцchte wirklich (действительно), aber ich weiЯ nicht, ob ich kann (смогу ли)." Maria ist sehr ernst, ihre Stimme klingt nervцs (ее голос звучит нервно).
„Ich rufe dich im Hotel an (позвоню тебе), wenn ich kommen kann."
„Ruf mich auf jeden Fall (в любом случае) heute Abend an. Hier ist die Nummer vom Hotel. Um acht, o.k.?"
Mьller schreibt die Telefonnummer des Hotels auf ein Stьck Serviette (пишет на кусок = клочок салфетки, f).
Nach der Landung in Mьnchen (после приземления) verabschieden sie sich (прощаются).
„Wo fдhrst du hin (куда едешь)? Wir kцnnen zusammen in die Stadt fahren. Ich nehme ein Taxi. Ich begleite dich (провожу, буду сопровождать) bis ans Ende der Welt (конец света, мира)!"
„Ach Helmut! Nein, ich komme nicht mit (вместе с тобой) in die Stadt. Man erwartet mich (меня ждут). Danke. Mach's gut! (Пока! Всего хорошего!)"
„Also bis heute Abend (итак, до сегодняшнего вечера). Tschьs! (Пока!)"
„Tschьs Helmut", sagt Maria, wieder mit ernster Stimme.



4

Wдhrend des Fluges wird Maria immer ernster und nervцser. Jedenfalls glaubt Mьller das. „Aber vielleicht ist es auch nur eine Berufskrankheit, ich sehe immer irgend etwas Merkwьrdiges", denkt er.
„Maria, wollen wir zusammen essen gehen, heute Abend oder morgen?"
„Ich mцchte gerne, aber …"
„Ach komm, wir haben uns so lange nicht gesehen …"
„Ja, ich mцchte wirklich, aber ich weiЯ nicht, ob ich kann." Maria ist sehr ernst, ihre Stimme klingt nervцs.
„Ich rufe dich im Hotel an, wenn ich kommen kann."
„Ruf mich auf jeden Fall heute abend an. Hier ist die Nummer vom Hotel. Um acht, o.k.?"
Mьller schreibt die Telefonnummer des Hotels auf ein Stьck Serviette.
Nach der Landung in Mьnchen verabschieden sie sich.
„Wo fдhrst du hin? Wir kцnnen zusammen in die Stadt fahren. Ich nehme ein Taxi. Ich begleite dich bis ans Ende der Welt!"
„Ach Helmut! Nein, ich komme nicht mit in die Stadt. Man erwartet mich. Danke. Mach's gut!"
„Also bis heute Abend. Tschьs!"
„Tschьs Helmut", sagt Maria, wieder mit ernster Stimme.



Wollen wir zusammen essen gehen?
Ich mцchte gerne, aber …
Ach komm, Wir haben uns so lange nicht gesehen!
Ruf mich auf jeden Fall heute Abend an.
Wo fдhrst du hin?
Ich begleite dich bis ans Ende der Welt!
Man erwartet mich.
Mach's gut!
Also bis heute Abend. Tschьs!



5

„Warum war sie plцtzlich (вдруг) wieder (снова) so ernst und nervцs?" denkt Mьller, als (когда) er ins Taxi steigt. „Warum hat sie keine Zeit (нет времени)? Wir haben uns fast (почти) zwanzig Jahre nicht gesehen, und sie hat keine Zeit!"
Im Hotel nimmt er eine Dusche, zieht sich um (переодевается) und geht dann (затем) zu seinem Kunden (к клиенту).
Der Textilfabrikant Peter von Hacker ist ein groЯer, schlanker (стройный) Mann um die fьnfzig (около пятидесяти лет). Er hat einen beigen (читается: бэж - бежевый) Sommeranzug (летний костюм) an, sein Gesicht (лицо, n) ist von der Sonne gebrдunt (загорело).
„Guten Tag, Herr Mьller. Schцn, dass Sie schon da (уже здесь) sind. Setzen Sie sich bitte (садитесь)."
Peter von Hacker erklдrt sein Problem (объясняет). Er soll (должен) seine Tochter suchen (дочь искать), ein Mдdchen (девушку) von 20 Jahren, das mit einem italienischen Schlagersдnger verschwunden ist (исчезла). Offensichtlich (очевидно) mag Herr von Hacker keine italienischen Schlagersдnger. Herr von Hacker gibt Mьller noch einige Informationen und Adressen von Freunden seiner Tochter. Sie sprechen ьber das Honorar, dann muss Herr von Hacker zu einer Modeschau in den „Bayerischen Hof" („Баварский двор"), das beste und eleganteste Hotel in Mьnchen. Helmut Mьller hat keine Lust, jetzt zu arbeiten. Er mцchte lieber (охотнее) ein bisschen spazieren gehen (пойти погулять) und nimmt die U-Bahn (метро) zum Odeonsplatz. Von dort aus (оттуда) geht er an der Universitдt vorbei (мимо) zum Englischen Garten. Ьberall (всюду) liegen (лежат) dort die Mьnchner im Rasen (на газоне, m) und genieЯen die Sonne (наслаждаются солнцем). Einige erfrischen sich (некоторые освежаются) im Eisbach (в ледяном ручье). Mьller geht weiter zum Chinesischen Turm (к Китайской башне, m). Dort gibt es (там имеется, есть) einen wunderschцnen (чудесный), riesengroЯen (огромный) Biergarten. Hier war er oft mit seinen Freunden und natьrlich mit Maria. Er holt sich (берет: „достает себе") eine MaЯ Bier (литровую кружку пива, n) und eine Brezel (брецель /соленый бублик/) und betrachtet (рассматривает) die vielen Menschen um ihn herum (вокруг него). Touristen aus Amerika, aus Japan, aus allen europдischen Lдndern und natьrlich auch viele Mьnchner, die wie er den Samstag Nachmittag (субботу после полудня) hier genieЯen. Gegen (около) 19.00 Uhr geht er an der Isar entlang (вдоль реки Изар) zurьck zu seinem Hotel.

5

„Warum war sie plцtzlich wieder so ernst und nervцs?" denkt Mьller, als er ins Taxi steigt. „Warum hat sie keine Zeit? Wir haben uns fast zwanzig Jahre nicht gesehen, und sie hat keine Zeit!"
Im Hotel nimmt er eine Dusche, zieht sich um und geht dann zu seinem Kunden.
Der Textilfabrikant Peter von Hacker ist ein groЯer, schlanker Mann um die fьnfzig. Er hat einen beigen Sommeranzug an, sein Gesicht ist von der Sonne gebrдunt.
„Guten Tag, Herr Mьller. Schцn, dass Sie schon da sind. Setzen Sie sich bitte."
Peter von Hacker erklдrt sein Problem. Er soll seine Tochter suchen, ein Mдdchen von 20 Jahren, das mit einem italienischen Schlagersдnger verschwunden ist. Offensichtlich mag Herr von Hacker keine italienischen Schlagersдnger. Herr von Hacker gibt Mьller noch einige Informationen und Adressen von Freunden seiner Tochter. Sie sprechen ьber das Honorar, dann muss Herr von Hacker zu einer Modeschau in den „Bayerischen Hof", das beste und eleganteste Hotel in Mьnchen. Helmut Mьller hat keine Lust, jetzt zu arbeiten. Er mцchte lieber ein bisschen spazieren gehen und nimmt die U-Bahn zum Odeonsplatz. Von dort aus geht er an der Universitдt vorbei zum Englischen Garten. Ьberall liegen dort die Mьnchner im Rasen und genieЯen die Sonne. Einige erfrischen sich im Eisbach. Mьller geht weiter zum Chinesischen Turm. Dort gibt es einen wunderschцnen, riesengroЯen Biergarten. Hier war er oft mit seinen Freunden und natьrlich mit Maria. Er holt sich eine MaЯ Bier und eine Brezel und betrachtet die vielen Menschen um ihn herum. Touristen aus Amerika, aus Japan, aus allen europдischen Lдndern und natьrlich auch viele Mьnchner, die wie er den Samstag Nachmittag hier genieЯen. Gegen 19.00 Uhr geht er an der Isar entlang zurьck zu seinem Hotel.



Schцn, dass Sie schon da sind.
Setzen Sie sich bitte.
Helmut Mьller hat keine Lust, jetzt zu arbeiten.
Er mцchte lieber ein bisschen spazieren gehen.



6

Mьller ist in seinem Zimmer im Hotel und wartet. Es ist inzwischen (между тем, вот уже) 20.00 Uhr. Gleich (сейчас: „сразу") wird Maria anrufen. Er freut sich (радуется) auf den Abend mit ihr. Doch um 20.00 Uhr klingelt (звонит) kein Telefon. Um 21.00 Uhr auch nicht. Er wartet bis 22.00 Uhr. Dann geht er traurig (грустно) in die Hotelhalle. Er fragt den Empfangschef (спрашивает метрдотеля: „шефа приема"):
„Entschuldigen Sie, ich erwarte (ожидаю) einen Anruf (звонок) von einer Freundin. Kцnnen Sie mir sagen, ob …"
„Welche Zimmernummer haben Sie?"
„Zimmer 25, mein Name ist Mьller."
„Ja, ich habe hier eine Nachricht (сообщение). Eine junge Dame gab (дала, geben) mir diesen Brief (письмо). Ich sagte ihr, dass Sie im Zimmer sind, aber sie wollte nicht stцren (мешать, беспокоить)."

Mьller nimmt den Brief und цffnet ihn (открывает).

Mein lieber (дорогой) Helmut,
ich kann nicht mit Dir essen.
Vielleicht ein anderes Mal (другой раз)…
                                            Deine Maria

An diesem Abend hat Helmut Mьller keine Lust mehr, essen zu gehen. Seine Trauer (печаль) ist grцЯer als der Hunger (голод). Er bleibt im Hotel (остается), bestellt (заказывает) ein Bier und noch ein Bier und noch ein Bier, dann geht er schlafen (спать).

6

Mьller ist in seinem Zimmer im Hotel und wartet. Es ist inzwischen 20.00 Uhr. Gleich wird Maria anrufen. Er freut sich auf den Abend mit ihr. Doch um 20.00 Uhr klingelt kein Telefon. Um 21.00 Uhr auch nicht. Er wartet bis 22.00 Uhr. Dann geht er traurig in die Hotelhalle. Er fragt den Empfangschef:
„Entschuldigen Sie, ich erwarte einen Anruf von einer Freundin. Kцnnen Sie mir sagen, ob …"
„Welche Zimmernummer haben Sie?"
„Zimmer 25, mein Name ist Mьller."
„Ja, ich habe hier eine Nachricht. Eine junge Dame gab mir diesen Brief. Ich sagte ihr, dass Sie im Zimmer sind, aber sie wollte nicht stцren."

Mьller nimmt den Brief und цffnet ihn.

Mein lieber Helmut,
ich kann nicht mit Dir essen.
Vielleicht ein anderes Mal …
                                            Deine Maria

An diesem Abend hat Helmut Mьller keine Lust mehr, essen zu gehen. Seine Trauer ist grцЯer als der Hunger. Er bleibt im Hotel, bestellt ein Bier und noch ein Bier und noch ein Bier, dann geht er schlafen.



Ich wollte nicht stцren.
Mein lieber Helmut!
Vielleicht ein anderes Mal.



7

Am Sonntag fдhrt er mit der S-Bahn an den Starnberger See (на озеро, к озеру). Eine der Adressen (один из адресов), die er von dem Textilfabrikanten bekommen hat (получил), ist in Starnberg. Helmut Mьller besucht (посещает) eine Familie in der Nдhe des Bahnhofs (поблизости от вокзала, m). Er fragt nach der Tochter des Fabrikanten und nach dem italienischen Schlagersдnger. Die Leute (люди) sind nicht sehr hilfsbereit (готовы помочь: die Hilfe – помощь + bereit - готов). Sie sagen, dass ein Mдdchen mit 20 Jahren machen kann, was es will, und dass es lieben kann, wen es will.
Mьller besucht noch eine andere Familie, die das Mдdchen kennt (знает). Auch hier die gleiche Antwort (тот же самый ответ). „Na ja, eigentlich haben die Leute ja Recht (правы)", denkt Mьller.
„Aber das ist nicht meine Angelegenheit (дело). Peter von Hacker bezahlt (платит) und Schluss (конец)."
Er hat keine Lust, weiter zu suchen (дальше искать). Er geht auf der Promenade am See spazieren. Dann kauft er ein Ticket fьr eine Dampferfahrt (поездка на пароходе). Frьher (раньше) ist er oft mit Maria und anderen Freunden Dampfer gefahren (на пароходе, m). Maria! Jetzt mцchte er mit ihr auf dem Dampfer sein.
Am Nachmittag (после полудня) fдhrt er mit der S-Bahn (на городской электричке, наземным метром) zurьck nach Mьnchen.

7

Am Sonntag fдhrt er mit der S-Bahn an den Starnberger See. Eine der Adressen, die er von dem Textilfabrikanten bekommen hat, ist in Starnberg. Helmut Mьller besucht eine Familie in der Nдhe des Bahnhofs. Er fragt nach der Tochter des Fabrikanten und nach dem italienischen Schlagersдnger. Die Leute sind nicht sehr hilfsbereit. Sie sagen, dass ein Mдdchen mit 20 Jahren machen kann, was es will, und dass es lieben kann, wen es will.
Mьller besucht noch eine andere Familie, die das Mдdchen kennt. Auch hier die gleiche Antwort. „Na ja, eigentlich haben die Leute ja Recht", denkt Mьller.
„Aber das ist nicht meine Angelegenheit. Peter von Hacker bezahlt und Schluss."
Er hat keine Lust, weiter zu suchen. Er geht auf der Promenade am See spazieren. Dann kauft er ein Ticket fьr eine Dampferfahrt. Frьher ist er oft mit Maria und anderen Freunden Dampfer gefahren. Maria! Jetzt mцchte er mit ihr auf dem Dampfer sein.
Am Nachmittag fдhrt er mit der S-Bahn zurьck nach Mьnchen.



Na ja, eigentlich haben die Leute ja Recht.
Aber das ist nicht meine Angelegenheit.
Peter von Hacker bezahlt und Schluss.



8

Er hat keine Lust, jetzt ins Hotel zu gehen. Er geht durch (cквозь, по) die StraЯen von Haidhausen. Am Pariser Platz ist ein Eiscafй (кафе-мороженое, n, das Eis – лед; мороженое). Er setzt sich an einen der Tische (за один из столиков, der Tisch, m), die auf dem Bьrgersteig (на тротуаре, m: der Bьrger – гражданин, городской житель; der Steig – тропинка, стежка) stehen. Er bestellt ein groЯes gemischtes (смешанное, mischen – мешать, смешивать) Eis. Mьller liebt diese Eisbecher (кубки мороженого, der Becher, m). Frьher hat er oft Eis gegessen (ел, essen). Heute muss er ein bisschen aufpassen (следить, быть внимательным). Eis macht dick (толстым), und sein Bauch (живот, m) ist schon groЯ genug (достаточно).
Auf der anderen Seite (на другой стороне) vom Pariser Platz ist ein McDonald's. Mьller hasst Hamburger (ненавидит). Er versteht nicht (не понимает), wie ein Mensch so etwas (такое: „такое нечто") essen kann. Er betrachtet die Leute, die ins McDonald's gehen. Einige Jugendliche (юноши и девушки, молодежь), einige Kinder. Und eine junge Frau; schwarze (черная) Lederjacke (кожаная куртка, das Leder – кожа дубленая), schwarze Stiefel (сапоги, der Stiefel, m), enge (узкие) Jeans, Sonnenbrille (солнечные очки).
„Sieht aus wie eine Rocksдngerin", denkt Mьller. Die Haare (волосы) sind lang (длинные) und verstecken das Gesicht (прячут, скрывают лицо). Vor dem Eingang von McDonald's (перед входом, m) bleibt sie stehen (останавливается) und sieht nach links (налево) und rechts. Jetzt erkennt Mьller die Frau (узнаёт). Es ist Maria! In den Ledersachen (в кожаных вещах = одежде) konnte (мог) er sie nicht sofort (сразу, тут же) erkennen. Warum hat sie sich so komisch angezogen (странно оделась, sich anziehen)? Mьller will ihren Namen (имя) rufen (позвать, крикнуть), aber in diesem Moment fдhrt ein Motorrad (мотоцикл, n) ьber den Platz (через площадь). Der Fahrer hдlt vor Maria (останавливается, halten). Er macht seine Lederjacke auf (открывает, распахивает) und nimmt etwas aus einer Innentasche (из внутреннего кармана). Er gibt es Maria. Sie steckt (сует) es in ihre Jacke. Der Motorradfahrer gibt Gas und fдhrt schnell (быстро) weg (прочь).
Mьller ist jetzt nicht mehr der alte Freund, der eine alte Liebe (старую любовь) sucht, sondern (а) nur noch (только: „только еще") Privatdetektiv. Er will Maria folgen (следовать, преследовать). Er steht auf (встает), geht ьber den Platz. Maria ist ins McDonald's gegangen (пошла). Langsam (медленно) nдhert er sich (приближается) dem Hamburger-Laden (к лавке, магазину, m). Er geht rein (вовнутрь). Maria ist nicht da. „Die Toilette", denkt er.
„Sie muss gleich wieder da sein" (она, должно быть, сейчас сразу вернется: „она должна сразу снова здесь быть"). Er holt sich (берет себе) einen dieser schrecklichen Hamburger (один из этих ужасных) und wartet. Doch (однако) Maria bleibt auf der Toilette. Oder? Nach fьnf Minuten (через, спустя) fragt er eine junge Frau, die gerade (как раз, прямо) aus der Toilette kommt:
„Haben Sie eine junge Frau in einer schwarzen Lederjacke gesehen? Sie muss auf der Toilette sein!"
Das Mдdchen schьttelt den Kopf (качает головой, schьtteln - трясти): „Da ist niemand!"
„Mist (навоз, дерьмо, m), ich Anfдnger (начинающий, anfangen - начинать)! Wahrscheinlich (вероятно) hat sie mich gesehen und ist durch die Hintertьr (через заднюю дверь) weggegangen." Mьller ist sauer (кислый = сердит). Er schenkt (дарит) seinen Hamburger dem jungen Mдdchen und geht auf die StraЯe. Natьrlich ist Maria nicht da.

8

Er hat keine Lust, jetzt ins Hotel zu gehen. Er geht durch die StraЯen von Haidhausen. Am Pariser Platz ist ein Eiscafй. Er setzt sich an einen der Tische, die auf dem Bьrgersteig stehen. Er bestellt ein groЯes gemischtes Eis. Mьller liebt diese Eisbecher. Frьher hat er oft Eis gegessen. Heute muss er ein bisschen aufpassen. Eis macht dick, und sein Bauch ist schon groЯ genug.
Auf der anderen Seite vom Pariser Platz ist ein McDonald's. Mьller hasst Hamburger. Er versteht nicht, wie ein Mensch so etwas essen kann. Er betrachtet die Leute, die ins McDonald's gehen. Einige Jugendliche, einige Kinder. Und eine junge Frau; schwarze Lederjacke, schwarze Stiefel, enge Jeans, Sonnenbrille.
„Sieht aus wie eine Rocksдngerin", denkt Mьller. Die Haare sind lang und verstecken das Gesicht. Vor dem Eingang von McDonald's bleibt sie stehen und sieht nach links und rechts. Jetzt erkennt Mьller die Frau. Es ist Maria! In den Ledersachen konnte er sie nicht sofort erkennen. Warum hat sie sich so komisch angezogen? Mьller will ihren Namen rufen, aber in diesem Moment fдhrt ein Motorrad ьber den Platz. Der Fahrer hдlt vor Maria. Er macht seine Lederjacke auf und nimmt etwas aus einer Innentasche. Er gibt es Maria. Sie steckt es in ihre Jacke. Der Motorradfahrer gibt Gas und fдhrt schnell weg.
Mьller ist jetzt nicht mehr der alte Freund, der eine alte Liebe sucht, sondern nur noch Privatdetektiv. Er will Maria folgen. Er steht auf, geht ьber den Platz. Maria ist ins McDonald's gegangen. Langsam nдhert er sich dem Hamburger-Laden. Er geht rein. Maria ist nicht da. „Die Toilette", denkt er.
„Sie muss gleich wieder da sein." Er holt sich einen dieser schrecklichen Hamburger und wartet. Doch Maria bleibt auf der Toilette. Oder? Nach fьnf Minuten fragt er eine junge Frau, die gerade aus der Toilette kommt:
„Haben Sie eine junge Frau in einer schwarzen Lederjacke gesehen? Sie muss auf der Toilette sein!"
Das Mдdchen schьttelt den Kopf: „Da ist niemand!"
„Mist, ich Anfдnger! Wahrscheinlich hat sie mich gesehen und ist durch die Hintertьr weggegangen." Mьller ist sauer. Er schenkt seinen Hamburger dem jungen Mдdchen und geht auf die StraЯe. Natьrlich ist Maria nicht da.



Heute muss ich ein bisschen aufpassen.
Eis macht dick, und mein Bauch ist schon groЯ genug.
Ich hasse Hamburger.
Ich verstehe nicht, wie ein Mensch so etwas essen kann.
Warum hat sie sich so komisch angezogen?
Sie muss gleich wieder da sein.
Da ist niemand!
Mist!



9

Montag frьh (в понедельник утром) ruft Mьller in Berlin an (звонит, anrufen). Seine Sekretдrin ist im Bьro. „Bea, ich brauche Ihre Hilfe (нужна Ваша помощь). Ich muss alles (всё) ьber Maria Hintersberger wissen. Sie ist 38 Jahre alt. Ihre heutige (нынешний) Adresse weiЯ ich nicht. Ihre Eltern (родители) wohnten (проживали) vor 20 Jahren (20 лет назад) in Garmisch in der AlpspitzstraЯe. Wenn Sie sie erreichen (дозвонитесь: „достигнете"), sagen Sie einen schцnen Gruss von mir (привет от меня). Vielleicht erinnern sie sich an mich (помнят меня). Maria soll angeblich (видимо, по ее словам) eine Boutique in Berlin haben."
„In Ordnung (в порядке = ладно), ich versuche es (попытаюсь). Heute ist hier im Bьro sowieso (так или иначе, все равно) nichts los (ничего не происходит). Rufen Sie mich in ein paar Stunden (через несколько часов) wieder an."

Gegen Mittag ruft Mьller wieder in Berlin an.
„Tja (ну), Herr Mьller, ich habe eine Menge Sachen erfahren (массу вещей узнала)."
„Erzдhlen Sie (расскажите)!"
„Also (итак), ich hab' mit der Mutter telefoniert. Sie sagt, ihre Tochter macht ihr groЯe Sorgen (заботы). Sie war einige Jahre verheiratet (замужем), jetzt ist sie geschieden (разведена). Sie ist viel gereist (путешествовала, разъезжала), war in Sьdamerika, in ganz (во всей) Europa, in Asien. Was sie genau (точно) macht, weiЯ niemand. Wo sie jetzt ist, weiЯ auch niemand. Aber ihre Mutter hat sich sofort (тут же, сейчас же) an Sie erinnert. Sie hat auch gefragt, wie es Ihnen geht."
„Schon gut (уж хорошо = ну ладно), schon gut. Was machen Sie heute Nachmittag, Bea?"
„Na ja, ich wollte … das Wetter (погода) ist so schцn hier, ich wollte eigentlich an den Wannsee, wenn Sie einverstanden (согласны) sind."
„Hцren Sie gut zu (послушайте меня внимательно), Bea. Zuerst (сначала) gehen Sie zu Kommissar Schweizer."
„Was? Zu dem Glatzkopf (к лысой голове, m, die Glatze - лысина)? Was soll ich da (что я там должна делать = что мне там делать, это еще зачем)?"
„Er soll Informationen besorgen (обеспечить, добыть). Passen Sie auf (будьте внимательны, aufpassen): In meiner Wohnung (квартире) - den Schlьssel finden (ключ найдете) Sie in meinem Schreibtisch (в письменном столе, m) - liegt (лежит) ein Foto von Maria Hintersberger. Das Foto ist in einem Regal (на полке, n) im Wohnzimmer (в гостиной)."
„Oh!"
„Sie nehmen das Foto und zeigen (покажете) es Schweitzer. Vielleicht weiЯ er mehr als wir. Ich rufe heute Nachmittag wieder an."

9

Montag frьh ruft Mьller in Berlin an. Seine Sekretдrin ist im Bьro. „Bea, ich brauche Ihre Hilfe. Ich muss alles ьber Maria Hintersberger wissen. Sie ist 38 Jahre alt. Ihre heutige Adresse weiЯ ich nicht. Ihre Eltern wohnten vor 20 Jahren in Garmisch in der AlpspitzstraЯe. Wenn Sie sie erreichen, sagen Sie einen schцnen Gruss von mir. Vielleicht erinnern sie sich an mich. Maria soll angeblich eine Boutique in Berlin haben."
„In Ordnung, ich versuche es. Heute ist hier im Bьro sowieso nichts los. Rufen Sie mich in ein paar Stunden wieder an."

Gegen Mittag ruft Mьller wieder in Berlin an.
„Tja, Herr Mьller, ich habe eine Menge Sachen erfahren."
„Erzдhlen Sie!"
„Also, ich hab' mit der Mutter telefoniert. Sie sagt, ihre Tochter macht ihr groЯe Sorgen. Sie war einige Jahre verheiratet, jetzt ist sie geschieden. Sie ist viel gereist, war in Sьdamerika, in ganz Europa, in Asien. Was sie genau macht, weiЯ niemand. Wo sie jetzt ist, weiЯ auch niemand. Aber ihre Mutter hat sich sofort an Sie erinnert. Sie hat auch gefragt, wie es Ihnen geht."
„Schon gut, schon gut. Was machen Sie heute Nachmittag, Bea?"
„Na ja, ich wollte … das Wetter ist so schцn hier, ich wollte eigentlich an den Wannsee, wenn Sie einverstanden sind."
„Hцren Sie gut zu, Bea. Zuerst gehen Sie zu Kommissar Schweizer."
„Was? Zu dem Glatzkopf? Was soll ich da?"
„Er soll Informationen besorgen. Passen Sie auf: In meiner Wohnung - den Schlьssel finden Sie in meinem Schreibtisch - liegt ein Foto von Maria Hintersberger. Das Foto ist in einem Regal im Wohnzimmer."
„Oh!"
„Sie nehmen das Foto und zeigen es Schweitzer. Vielleicht weiЯ er mehr als wir. Ich rufe heute Nachmittag wieder an."



Ich brauche Ihre Hilfe.
Wenn Sie sie erreichen, sagen Sie einen schцnen Gruss von mir.
Vielleicht erinnern sie sich an mich.
In Ordnung, ich versuche es.
Heute ist hier im Bьro sowieso nichts los.
Rufen Sie mich in ein paar Stunden wieder an.
Tja, Herr Mьller, ich habe eine Menge Sachen erfahren.
Meine Tochter macht mir groЯe Sorgen.
Sie war einige Jahre verheiratet, jetzt ist sie geschieden.
Schon gut, schon gut.
Was machen Sie heute Nachmittag?
Wenn Sie einverstanden sind.
Hцren Sie gut zu!
Passen Sie auf!



10

Inzwischen (между тем, тем временем) arbeitet Mьller weiter an dem Fall (над случаем, происшествием, m = делом) „Peter von Hackers Tochter". Allerdings (однако) ohne Erfolg (без успеха, m). Ьberall (всюду) die gleiche (та же самая, одна и та же) Reaktion. Die Leute sagen, der Vater soll sich um seine eigenen Angelegenheiten (о своих собственных делах) kьmmern (заботиться) und seine Tochter in Ruhe lassen (оставить в покое). Langsam (медленно = постепенно) hat Mьller keine Lust mehr, die Tochter und den italienischen Schlagersдnger zu suchen.

Am Nachmittag telefoniert er wieder mit Berlin. Aber es meldet sich (вызывается, отзывается = берет трубку) niemand.
Auch in Mьnchen ist das Wetter wunderbar (чудесна). Zu schцn (слишком хороша), um noch weiter einen Schlagersдnger und eine Fabrikantentochter zu suchen. Mьller geht ins Hotel, duscht sich und bummelt (бродит, прогуливается) dann durch die Mьnchner Innenstadt (по центру города: „внутренний город"), Marienplatz, Stachus, Lenbachplatz. Er bummelt weiter bis zur Alten Pinakothek. Dort hдngt eine der schцnsten Gemдldesammlungen (одно из прекраснейших собраний картин) der klassischen Malerei (живописи, f) Europas. Aber das Wetter ist zu schцn fьr einen Museumsbesuch. Er geht lieber in einen kleinen Biergarten hinter dem Museum (за, позади). Hier treffen sich (встречаются) Kьnstler (люди искусства), Filmemacher («делатели кино») und der Mьnchner Jet-Set (высших кругов общества /jet – самолет + set – слой /напр. общества/ (англ.) - люди, которые могут себе позволить «тусоваться» на эксклюзивных курортах/). Er mag keine Jet-Set-Leute, aber der Biergarten ist einfach wunderbar (просто чудесен).
Am Abend bekommt er Besuch («получает посещение», m) von Peter von Hacker. Herr Hacker hat einen Scheck dabei (при себе).
„Herr Mьller, ich danke Ihnen, Sie haben mir sehr geholfen (помогли, helfen)!"
„Aber …"
„Schon gut, meine Tochter ist wieder zu Hause (снова дома). Wir haben zusammen gesprochen (поговорили вместе). Sie war sehr wьtend (в ярости, die Wut - ярость), weil (потому что) ich einen Detektiv engagiert habe (нанял). Sie meint (считает), in einer Familie muss man (нужно) solche Probleme selbst lцsen (такие проблемы самим решать). Sie hat ja (ведь) auch Recht (права). Ich muss mir mehr Zeit fьr meine Familie nehmen. Aber die Arbeit, die Arbeit. Na ja, Sie wissen ja, wie das so ist (как это есть на самом деле, как это бывает). Aber jetzt muss ich leider (к сожалению) gehen, ich habe einen Termin (назначенная деловая встреча, der Termнn) - ich meine, ich gehe jetzt mit meiner Tochter in die Philarmonie! Also, nochmals (еще раз) vielen Dank. Hier ist Ihr Honorar. Ich hoffe (надеюсь), Sie sind zufrieden (довольны)."
Helmut Mьller nimmt den Scheck. Sehr freundlich (любезен), dieser Herr von Hacker! Mьller ist sehr froh (рад).

10

Inzwischen arbeitet Mьller weiter an dem Fall „Peter von Hackers Tochter". Allerdings ohne Erfolg. Ьberall die gleiche Reaktion. Die Leute sagen, der Vater soll sich um seine eigenen Angelegenheiten kьmmern und seine Tochter in Ruhe lassen. Langsam hat Mьller keine Lust mehr, die Tochter und den italienischen Schlagersдnger zu suchen.

Am Nachmittag telefoniert er wieder mit Berlin. Aber es meldet sich niemand.
Auch in Mьnchen ist das Wetter wunderbar. Zu schцn, um noch weiter einen Schlagersдnger und eine Fabrikantentochter zu suchen. Mьller geht ins Hotel, duscht sich und bummelt dann durch die Mьnchner Innenstadt, Marienplatz, Stachus, Lenbachplatz. Er bummelt weiter bis zur Alten Pinakothek. Dort hдngt eine der schцnsten Gemдldesammlungen der klassischen Malerei Europas. Aber das Wetter ist zu schцn fьr einen Museumsbesuch. Er geht lieber in einen kleinen Biergarten hinter dem Museum. Hier treffen sich Kьnstler, Filmemacher und der Mьnchner Jet-Set. Er mag keine Jet-Set-Leute, aber der Biergarten ist einfach wunderbar.
Am Abend bekommt er Besuch von Peter von Hacker. Herr Hacker hat einen Scheck dabei.
„Herr Mьller, ich danke Ihnen, Sie haben mir sehr geholfen!"
„Aber …"
„Schon gut, meine Tochter ist wieder zu Hause. Wir haben zusammen gesprochen. Sie war sehr wьtend, weil ich einen Detektiv engagiert habe. Sie meint, in einer Familie muss man solche Probleme selbst lцsen. Sie hat ja auch Recht. Ich muss mir mehr Zeit fьr meine Familie nehmen. Aber die Arbeit, die Arbeit. Na ja, Sie wissen ja, wie das so ist. Aber jetzt muss ich leider gehen, ich habe einen Termin - ich meine, ich gehe jetzt mit meiner Tochter in die Philarmonie! Also, nochmals vielen Dank. Hier ist Ihr Honorar. Ich hoffe, Sie sind zufrieden."
Helmut Mьller nimmt den Scheck. Sehr freundlich, dieser Herr von Hacker! Mьller ist sehr froh.



Ohne Erfolg.
Ьberall die gleiche Reaktion.
Sich um seine eigenen Angelegenheiten kьmmern.
In Ruhe lassen.
Der Biergarten ist einfach wunderbar!
Am Abend bekommen wir Besuch.
Herr Mьller, ich danke Ihnen, Sie haben mir sehr geholfen!
In einer Familie muss man solche Probleme selbst lцsen.
Ich muss mir mehr Zeit fьr meine Familie nehmen.
Na ja, Sie wissen ja, wie das so ist.
Aber jetzt muss ich leider gehen, ich habe einen Termin.
Also, nochmals vielen Dank.
Ich hoffe, Sie sind zufrieden.



11

Am nдchsten Morgen gegen 9 Uhr klingelt das Telefon in seinem Hotelzimmer. Mьller ist noch ganz mьde (совсем уставший). Gestern abend nach dem Essen (после еды, n) war er in Schwabing in einer Musikkneipe (в музыкальной пивной), die bis 3 Uhr geцffnet hat (открыта) - eine der wenigen (одна из немногих) Kneipen in Mьnchen, die nicht schon um 1 Uhr schlieЯen (закрываться) mьssen.
„Hallo Herr Mьller, guten Morgen, es gibt viele Neuigkeiten (новостей)." Bea Brauns Stimme klingt frцhlich (звучит радостно).
„Guten Morgen, erzдhlen Sie! Was gibt's? Hat Kommissar Schweitzer etwas rausgekriegt (разузнал: „получил наружу")?"
„Also: Der Kommissar war sehr freundlich. Er hat sehr viel herausgefunden (разузнал:„нашел наружу"): Maria Hintersberger, alias (по-другому) „Mara", ist oder war die Chefin einer Diebesbande (воровской банды, der Dieb - вор), die sich auf Diamanten (на бриллиантах, der Diamant, m) spezialisiert hat. Die Bande arbeitet in ganz Europa. Vorgestern (позавчера) hat sie einen besonders (особенно) groЯen Coup (читается: ку) gelandet (крупную операцию провернула: „большой удар приземлила"). Der „blaue Lotus", einer der schцnsten Diamanten aus der Sammlung (из коллекции) der Opernsдngerin Thea Colettra in Mьnchen, ist verschwunden (пропал, verschwinden). Die Polizei glaubt, dass Maria Hintersberger und ihre Bande die Tдter sind (те, кто сделал, преступники, tun – делать, die Tat – деяние, die Straftat - преступление).
„Sie ist Bandenchefin?"
„Jedenfalls (во всяком случае) sagt das Kommissar Schweitzer. Es kann auch sein (может также быть), dass sie jetzt allein (одна) arbeitet. Die Polizei sucht sie jedenfalls schon seit 2 Jahren (вот уже 2 года как)."
„Noch etwas (еще что-то)?"
„Nein, eigentlich nicht. Doch. Kommissar Schweitzer hat mich zum Essen eingeladen (пригласил, einladen)! Er ist wirklich (действительно) sehr nett (мил). Er hat ьbrigens (кстати, помимо того) gefragt (спросил), in welchem Hotel Sie wohnen. Ich habe gesagt, das ist doch (же) o.k., oder?"
„Ja, ja, natьrlich. Aber Sie gehen doch nicht mit diesem Menschen essen?"
„Ach, ich weiЯ noch nicht. Warum nicht …"

11

Am nдchsten Morgen gegen 9 Uhr klingelt das Telefon in seinem Hotelzimmer. Mьller ist noch ganz mьde. Gestern abend nach dem Essen war er in Schwabing in einer Musikkneipe, die bis 3 Uhr geцffnet hat - eine der wenigen Kneipen in Mьnchen, die nicht schon um 1 Uhr schlieЯen mьssen.
„Hallo Herr Mьller, guten Morgen, es gibt viele Neuigkeiten." Bea Brauns Stimme klingt frцhlich.
„Guten Morgen, erzдhlen Sie! Was gibt's? Hat Kommissar Schweitzer etwas rausgekriegt?"
„Also: Der Kommissar war sehr freundlich. Er hat sehr viel herausgefunden: Maria Hintersberger, alias „Mara", ist oder war die Chefin einer Diebesbande, die sich auf Diamanten spezialisiert hat. Die Bande arbeitet in ganz Europa. Vorgestern hat sie einen besonders groЯen Coup gelandet. Der „blaue Lotus", einer der schцnsten Diamanten aus der Sammlung der Opernsдngerin Thea Colettra in Mьnchen, ist verschwunden. Die Polizei glaubt, dass Maria Hintersberger und ihre Bande die Tдter sind.
„Sie ist Bandenchefin?"
„Jedenfalls sagt das Kommissar Schweitzer. Es kann auch sein, dass sie jetzt allein arbeitet. Die Polizei sucht sie jedenfalls schon seit 2 Jahren."
„Noch etwas?"
„Nein, eigentlich nicht. Doch. Kommissar Schweitzer hat mich zum Essen eingeladen! Er ist wirklich sehr nett. Er hat ьbrigens gefragt, in welchem Hotel Sie wohnen. Ich habe gesagt, das ist doch o.k., oder?"
„Ja, ja, natьrlich. Aber Sie gehen doch nicht mit diesem Menschen essen?"
„Ach, ich weiЯ noch nicht. Warum nicht …"



Diese Kneipe hat bis 3 Uhr geцffnet.
Es gibt viele Neuigkeiten.
Erzдhlen Sie! Was gibt's?
Haben Sie etwas rausgekriegt?
Ich habe sehr viel herausgefunden.
Vorgestern hat sie einen besonders groЯen Coup gelandet.
Es kann auch sein, dass sie jetzt allein arbeitet.
Noch etwas?
Kommissar Schweitzer hat mich zum Essen eingeladen!
Er ist wirklich sehr nett.



12

„Auch das noch (также и это еще = этого еще не хватало)", denkt Mьller, "jetzt geht meine Sekretдrin auch noch mit diesem Kommissar zum Essen." Er steht auf und geht duschen. Kaum (едва только) steht er unter der Dusche, klingelt das Telefon schon wieder. Es ist Kommissar Schweitzer.
„Ich habe von Ihrer Sekretдrin erfahren (узнал, erfahren - узнавать) - ьbrigens eine sehr nette und sympathische Person - dass Sie mit Maria Hintersberger alias „Mara" befreundet sind (дружны)."
„Das war mal (это было как-то раз, когда-то) vor 20 Jahren."
„Jedenfalls brauche ich Ihre Auskunft (нужна Ваша справка, Ваши показания). Was wissen Sie vom Diebstahl (о краже, m, stehlen - красть) des 'Blauen Lotus'?"
„Ich? Nichts (ничего)! Wieso (как так = а что такое)?"
„Wirklich (действительно) nichts? Interessant! Der Diamant wurde vorgestern aus dem Hotelzimmer der Sдngerin gestohlen (был украден). Und wissen Sie, in welchem Hotel?"
„Nein, keine Ahnung (не имею никакого представления: „предчувствия")!"
„Aus dem Pentahotel in Mьnchen! Also aus dem Hotel, in dem Sie seit vorgestern wohnen! Ich bin beauftragt (мне поручено), Sie zu vernehmen (допросить). Sie bleiben im Hotel, bis (до тех пор, пока) ich komme! Ich nehme das nдchste Flugzeug, um 12 Uhr bin ich da."

Mьller geht in die Empfangshalle (приемный зал; empfangen - принимать; der Empfang - прием) des Hotels. Ьberall sind Polizisten, Fotographen, Journalisten. Der Empfangschef ruft ihn: Herr Mьller, hier ist wieder ein Brief von der jungen Dame!"

Mein Liebster (дорогой: «дражайший»)!
Warum musste es diese Hotel sein (и почему это должен был быть именно этот отель = жаль, что так вышло)? Es gibt doch so viele schцne Hotels und Restaurants auf der Welt (в мире)! Wenn Du diesen Brief liest (когда будешь читать), bin ich auf dem Weg (в пути) nach Brasilien. Wie wдr's (как насчет) mit einem schцnen Cocktail an der Copa Cabana - kommst Du?
Ich kьsse (целую) Dich … M.

12

„Auch das noch", denkt Mьller, "jetzt geht meine Sekretдrin auch noch mit diesem Kommissar zum Essen." Er steht auf und geht duschen. Kaum steht er unter der Dusche, klingelt das Telefon schon wieder. Es ist Kommissar Schweitzer.
„Ich habe von Ihrer Sekretдrin erfahren - ьbrigens eine sehr nette und sympathische Person - dass Sie mit Maria Hintersberger alias „Mara" befreundet sind."
„Das war mal vor 20 Jahren."
„Jedenfalls brauche ich Ihre Auskunft. Was wissen Sie vom Diebstahl des 'Blauen Lotus'?"
„Ich? Nichts! Wieso?"
„Wirklich nichts? Interessant! Der Diamant wurde vorgestern aus dem Hotelzimmer der Sдngerin gestohlen. Und wissen Sie, in welchem Hotel?"
„Nein, keine Ahnung!"
„Aus dem Pentahotel in Mьnchen! Also aus dem Hotel, in dem Sie seit vorgestern wohnen! Ich bin beauftragt, Sie zu vernehmen. Sie bleiben im Hotel, bis ich komme! Ich nehme das nдchste Flugzeug, um 12 Uhr bin ich da."

Mьller geht in die Empfangshalle des Hotels. Ьberall sind Polizisten, Fotographen, Journalisten. Der Empfangschef ruft ihn: Herr Mьller, hier ist wieder ein Brief von der jungen Dame!"

Mein Liebster!
Warum musste es diese Hotel sein? Es gibt doch so viele schцne Hotels und Restaurants auf der Welt! Wenn Du diesen Brief liest, bin ich auf dem Weg nach Brasilien. Wie wдr's mit einem schцnen Cocktail an der Copa Cabana - kommst Du?
Ich kьsse Dich … M.



Auch das noch!
Keine Ahnung!
Wie wдr's mit einem schцnen Cocktail?


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